Das ehemalige Kloster St. Anna wurde 1644 von Eleonora von Mantua gegründet und erlebte nach der Zerstörung durch die Türken 1683 zur Zeit Maria Theresias eine Blüte.

Das Kloster

Da es sich bei den Unbeschuhten Karmelitern um einen beschaulichen Orden handelt,
wurde das Kloster im Zuge der Klosteraufhebungen Josef II. am 1. September 1783 aufgelassen. Teile der Klosterbauten wurden einem Förster zugewiesen, andere Teile dienten zusammen mit der Klosterkirche längere Zeit als Lagerräume und verfielen.

 

 

 

 

 

 

Innerhalb der Klostermauer, auch Wüstenmauer genannt, befanden sich ursprünglich im Wald verstreut sieben Einsiedeleien. Ferner gab es einen Fischkalter, einen Fischteich, einen Obstgarten, einen Meierhof, drei Steinbrüche und einen Kalkofen. Im Zentrum dieses ausgedehnten Gebietes standen die Klostergebäude mit der der heiligen Anna geweihten Klosterkirche. Der Haupteingang in das Klostergebiet liegt im Nordwesten und wurde “Pforte” genannt. Neben dem mächtigen Torbogen der Pforte standen die Leopoldskapelle und das Pförtnerhaus.

alte Ansicht der ehemaligen Klosteranlage

Klosterinnenhof